Alternative Antriebe im Praxiseinsatz – Mobilität bei pwd

Für einen Sicherheitsdienst gehören Fahrzeuge zum täglichen Arbeitsalltag. Streifenfahrten, Kontrollfahrten und Bereitschaftseinsätze stellen dabei besondere Anforderungen: Die Fahrzeuge müssen zuverlässig, wirtschaftlich und flexibel einsetzbar sein – auch auf längeren Strecken.

Die pwd beschäftigt sich deshalb bereits seit mehreren Jahren mit der Frage, welche alternativen Antriebskonzepte sich im täglichen Einsatz eines Wachdienstes tatsächlich bewähren.

Vom Praxistest zum täglichen Einsatz

Bereits 2019 haben wir mit einem Hyundai IONIQ erste umfangreiche Erfahrungen mit elektrifizierter Mobilität gesammelt. Dabei ging es uns nicht nur um theoretische Verbrauchswerte, sondern vor allem um die Alltagstauglichkeit: Welche Strecken lassen sich elektrisch zurücklegen? Wie verändert sich der Verbrauch im täglichen Betrieb? Und wie gut lässt sich ein solches Fahrzeug in die Abläufe eines Sicherheitsdienstes integrieren?

Die Erfahrungen waren positiv und führten dazu, dass anschließend Toyota Yaris Hybrid in unseren Fuhrpark aufgenommen wurden. Die Fahrzeuge bewährten sich über viele Kilometer durch ihre Kombination aus Wirtschaftlichkeit und unkompliziertem Betrieb.

Hyundai IONIQ Versuchsfahrzeug

Hybrid für längere Einsatzstrecken

Heute setzen wir unter anderem einen Dacia Jogger ECO-G 100 ein.

Gerade im Wach- und Bereitschaftsdienst sind ausreichende Reichweite und flexible Einsatzmöglichkeiten wichtig. Einsätze lassen sich nicht immer exakt planen, und ein Fahrzeug muss gegebenenfalls auch kurzfristig längere Strecken zurücklegen können.

Der Hybridantrieb bietet für diese Anforderungen derzeit eine für uns praktikable Verbindung aus elektrischem Fahren und der Reichweite eines Verbrennungsmotors.

Elektrisch unterwegs – ab Herbst 2026 noch moderner

Ab Herbst 2026 erweitert pwd seinen Fuhrpark um zwei vollelektrische Modelle: den Renault 5 E-Tech Electric und den neuen Škoda Epiq. Zwei moderne Elektrofahrzeuge mit markantem Design, die perfekt zu unserem Anspruch an eine zeitgemäße und effiziente Mobilität passen.

Ob im Stadtgebiet, auf kurzen Einsatzwegen oder bei regionalen Servicefahrten: Die neuen Stromer sind kompakt, flexibel und lokal emissionsfrei unterwegs. Damit setzen wir nicht nur optisch ein modernes Zeichen, sondern entwickeln auch unseren Fuhrpark konsequent weiter – praktisch im Einsatz und mit Blick auf eine nachhaltigere Mobilität.

Entscheidend ist der Einsatzzweck

Unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen: Nicht jedes Fahrzeug und nicht jeder Antrieb eignet sich gleichermaßen für jeden Einsatzzweck.

Deshalb setzen wir nicht auf eine einzige Antriebsart, sondern wählen die Fahrzeuge danach aus, wo und wie sie tatsächlich eingesetzt werden.
Hybridantriebe bieten uns die notwendige Flexibilität für längere Strecken, während vollelektrische Fahrzeuge insbesondere auf kurzen Wegen ihre Vorteile ausspielen können.

Auch künftig werden wir neue Antriebskonzepte und technische Entwicklungen beobachten und prüfen, welche Lösungen sich unter den besonderen Anforderungen eines Sicherheitsdienstes im täglichen Einsatz bewähren.